Das Wunder eines blühenden Kirschbaums

Kirschblüte

Ich war ja in der alten Heimat. Der ganz alten Heimat.

Und dort wurde ich gewahr des Wunders des blühenden Kirschbaums.

Es ist kaum zu glauben. Es passiert jedes Jahr im Frühling. Millionen Mal auf der Welt. Und dennoch ist es jedes Mal ein Wunder und wir nehmen es als alltäglich und gegeben hin – anstatt alles dafür zu tun, damit es auch im nächsten Jahr wieder ein Wunder gibt.

Der Baum „wartet“ den richtigen Zeitpunkt ab, um seine Triebe und Knospen in Stellung zu bringen. Quasi über Nacht öffnen sich Tausende von weißen, duftenden Blüten und laden Bienen sowie Hummeln ein, den Pollen zu sammeln und sich am Nektar zu laben. Eine Sinfonie in Summ. Ein Wirbelsturm der Sinneserfahrungen.

Kirschbaum in Blüte
Kirschbaum in Blüte

Dieses Jahr hat die frühlingshafte Hitzewelle sogar ein Gutes: Mit den zweistelligen Temperaturen in der Nacht gehen wir sicher, dass kein Frost die Blüten stört und wir höchstwahrscheinlich eine gute Ernte von Kirschen, Pflaumen, Birnen und Co. haben werden. Letztes Jahr ist ja viel verfroren, besonders bei den Äpfeln.

Wie an einem Tag im Frühling …

Eine Flussbiegung der Ilm zwischen Tiefurt und Kromsdorf

Sonntag, 11. März 2018.

Die Temperaturen kratzen an der 18 Grad Marke. Es ist der bisher wärmste Tag dieses Vor-Frühlings.
Für mich geht es raus, die Ilm flußabwärts. Ziel meiner Phototour ist der Abschnitt des Ilm-Radweges zwischen Tiefurt und Kromsdorf.

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